Wimperkugel
Volvox aureus var. hemisphaerica
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Die Wimperkugel Volvox liebt eutrophe Gewässer oder eutrophe Zonen im Teich. Unter für sie günstigen Bedingungen vermehrt sie sich so stark, daß manchmal dichte Wolken zu beobachten sind. Die einzelnen, bei einigen Arten bis über 1 mm großen Kugeln, sind mit dem unbewaffneten Auge durchaus zu erkennen, wenn sie langsam, angetrieben durch den gleichzeitigen Wimpernschlag aller Zellen, durch das Wasser rollen.

Volvox spec.      Eine andere unbestimmte Art die im Sommer entdeckt wurde.
Volvox spec.      Dr. Andreas Kremser: Zeichnungen und eine gute Beschreibung der Biologie 
                             von Volvox.
Volvox carteri: "Begleiten Sie eine Volvox-Kolonie auf ihrem Lebensweg." 
                             Eine hervorragende Dokumentation  von Prof. Dr. Sumper.
                             (Hinweis von Dr. Stephan Wenzl, Biochemie I,  Universitaet Regensburg.)

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Jede Kugel besteht aus bis zu  1000 einzelnen Zellen.
Innerhalb der kugelförmigen Mutterkolonie 
(ca. 500 µm) entwickeln sich die Tochterkolonien.
Wenn die Umweltbedingungen es erfordern, werden jedoch Geschlechtszellen ausgebildet, wie in diesem Falle, die dann durchaus nicht kugelförmig sind.
Die einzelnen ca 4 µm großen Zellen sind durch hauchdünne Plasmafäden miteinander verbunden.
Die Zellen sitzen dicht unter einer Gallerthülle.
Die bis zu zehn Geschlechtszellen (Eizellen und Spermatozoidenverbände) haben bei dieser Art
einen Durchmesser von ca. 40 µm
Je zwei  ca. 12 µm lange Geißeln pro Zelle,  die aus der Gallerthülle herausragen,  sorgen mit koordinierten Bewegungen für die Fortbewegung. 
Genau wie die kugelförmigen Tochterkolonien verlassen auch die Geschlechtszellen als Ganzes 
die Mutterkugeln.
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Mikrofauna, Mikroflora
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