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Vögel kannst du das ganze Jahr über beobachten. Viele
Zugvögel, die früher in jedem Herbst in südliche wärmere
Länder geflogen sind, bleiben seit etlichen Jahren hier. Gerade im
Winter, wenn Bäume und Sträucher unbelaubt sind, kann man die
Vögel sehr gut beobachten. Von großem Vorteil ist dabei ein
Fernglas, denn Vögel sind scheu und man kann sie deshalb nur aus einiger
Entfernung beobachten. Wenn ihr einen Garten habt, dann werdet ihr auch
die Vögel füttern. Das gibt dir gute Möglichkeiten, sie
zu beobachten.
Wie bei allen Tieren, unterscheidet man auch bei Vögeln etliche
Ordnungen. Je nachdem wo du Vögel beobachtest, wirst du auch unterschiedliche
Vögel sehen. Die hier abgebildeten Arten kommen aber fast überall
vor und wurden in meinem Garten am Stadtrand fotografiert. Bis auf die
Taube und den Graureiher, gehören alle anderen der Ordnung der Sperlingsvögel
an. Diese Ordnung wird dann noch in etliche Familien unterteilt. |
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Rotkehlchen
es zählt zur Familie der Drosselvögel. Es ist ein Teilzieher,
kommt aber bei uns das ganze Jahr über vor in Wäldern, Parks
und Gärten, hauptsächlich in Wassernähe. Es ernährt
sich von Insekten, Würmern und Schnecken, aber auch von Beeren und
weichen Körnern.
Dieses Männchen sitzt auf einem Wurzelstrunk am Teichrand und
lauert auf Insekten.
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Blaumeisen und Kohlmeisen gehören
der Familie der Meisen an.
Sie sind relativ kleine Vögel mit kurzen Schnäbeln, die
flink in den Ästen umherklettern. Auch sie besuchen im Winter gern
Futterstellen und trinken an offengehaltenen Wasserstellen von Gewässern.
Als Höhlenbrüter nehmen sie gern Nistkästen an.
Die drei Bilder zeigen die etwas kleineren Blaumeisen aus drei verschiedenen
Ansichten. Männchen und Weibchen sind gleich gezeichnet.
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| Blaumeise |
Blaumeise |
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Die Kohlmeisen sind etwas größer
als die Blaumeisen und haben eine schwarze Haube, die bis unter die Augen
reicht.
Die gelbe Unterseite ist durch einen schwarzen Streifen von der
Brust bis zu den Ständern (Beinen) geteilt.
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Zu den Drosselvögeln zählen die Amseln.
Sie sind ausgesprochene Bodenvögel, die in Wäldern, Parks,
Gärten und auch in geschlossenen Ortschaften das ganze Jahr
über zu beobachten sind.
Während die Waldamseln recht scheue Vögel sind, lassen
sich Stadtamseln nicht so ohne weiteres beim Trinken oder bei der Futtersuche
stören.
Außerdem brauchen sie ihr tägliches, ausgiebiges Bad,
selbst bei der größten Kälte. |
Jedes Männchen der Singdrosseln hat
nicht nur eine gewaltige Stimme, sondern auch eine unwahrscheinlich riesige
Auswahl an Melodien, die es nacheinander singt.
Gesang der Singdrossel
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| An dieser Hauswand, die dicht mit Efeu und Wildrosen bewachsenen
ist, hat das Pärchen ein Nest gebaut, das kaum zu entdecken
ist. |
Während die Mutter brütet, sitzt das Männchen gegenüber
der Hauswand im Haselstrauch und stimmt eine Melodie nach der anderen
an. |
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| Dieser Zwerg ist direkt aus dem Nest in unser Schlafzimmer geflogen,
aus dem wir ihn befreit und wieder ins Freie gesetzt haben. |
Vierzehn Tage später hüpft der Kleine bereits im ganzen
Garten herum und sucht sich selbst sein erstes Futter. |
| Video eines Singdrossel-Männchens |
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Zur täglichen Nahrung von Drosseln und Amseln zählen u.a.
auch Schnecken.
Um an das Fleisch der Schnecken zu kommen, müssen die Schneckengehäuse
geknackt werden.
Die Schnecken werden dafür von den Vögeln an eine,
für das Öffnen besonders geeignete Stelle geschleppt.
An einer solchen Stelle, die Drosselschmiede
genannt wird, sind dann immer viele leere, teilweise zerstörte
Schneckengehäuse zu finden.
In einem naturnahen Gartenteich gibt es viele Wasserschnecken, und
so sind oft auch Drosselschmieden an Teichrändern
zu finden.
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Fast so groß wie Tauben sind die sehr farbigen Eichelhäher,
die zu der Familie der Rabenvögel gehören.
Sie leben vorwiegend in Laub- und Nadelwäldern und besuchen
Gärten meistens nur, wenn eine Tränke vorhanden ist. Wenn jedoch
ein Gartenteich vorhanden ist, dann bleiben sie das ganze Jahr in der Nähe
dieses Teiches. |
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| Sie brüten sogar in der Nähe und ziehen hier ihre
Jungen auf. |
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Jungvogel vor einem ersten Trinkversuch
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und nach einem unfreiwilligen Bad
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Die Ringeltaube ist die größte Wildtaube.
Sie lebt in Wäldern, Parks aber auch in Gärten mit Büschen
und Bäumen. Gartenteiche besucht sie im Sommer wie im Winter fast
täglich zum Trinken.
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Die Graureiher gehören, wie die Störche
zur Ordnung der Schreitvögel. Es sind recht große Vögel,
die du aber normalerweise nur in der Nähe von größeren
Teichen und Seen beobachten kannst.
Manchmal kommen sie jedoch auch in der Abenddämmerung
in bewohnte Gegenden, besonders wenn hier Goldfischteiche vorhanden sind.
Daraus holen sie sich dann manchmal ein oder zwei der
gut sichtbaren, fremdländischen Goldfische zum Abendbrot.
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