Eintagsfliegenlarven, Ephemeroptera
Cloëon sp. und Baëtis sp., Familie Baëtidae
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Die Eintagsfliegen zählen weder zu den Mücken noch zu den Fliegen. Sie bilden eine eigene Insektenordnung mit ca. 80 Arten in Mitteleuropa. Da ihre Larven alle in den unterschiedlichsten Gewässerarten, unter Steinen, im Mulm auf dem Gewässerboden oder auf Pflanzen leben, sind ihre Körper auch diesen Lebensarten angepaßt. In stehenden Gewässern mit reichlichem Pflanzenwuchs findet man die beiden, unten abgebildeten, sehr schnell schwimmenden, 5 bis 9 mm langen Arten, der Gattungen Cloëon und Baëtis.
Die wichtigsten Schwimmorgane sind die langen, mit dichten Haarsäumen besetzten Schwimmborsten. Zusammen mit dem Hinterkörper werden sie kräftig nach unten geschlagen, was den Larven einen enormen Vortrieb gibt. 
Eintagsfliegenlarven ernähren sich vermutlich vom Algenbewuchs und von organischen Schwebeteilchen. In ihrer durchschnittlich einjährigen Larvenzeit häuten sich die Larven bis zu 20 mal. Im ersten Larvenstadium besitzen sie noch keine Kiemen. Erst nach einigen  Häutungen haben sie die volle Anzahl Kiemenblättchen, bis zu sieben Paaren, die bei jeder Art anders geformt sind. Um sauerstoffreiches Wasser heranzusprudeln, werden die Kiemenblättchen häufig und je nach Art mehr oder weniger schnell und rhythmisch bewegt. 
Wasserinsekten
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Zu Natur für kleine Forscher
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