Seerosen und Teichrosen,
Nymphaea und Nuphar, die attraktivsten Teichpflanzen.
Seerose,  Nymphaea x hybrida

ist eine der vielen, für kleinere Gartenteiche gezüchtete farbige Seerose, die sehr der rosa Seerose ähnelt, die in den, durch heiße Quellen gespeisten warmen Gewässern Ungarns vorkommt. 
Leider sind die bei uns heimischen weißen Arten, nämlich die in sauren, nährstoffarmen Gewässern Niedersachsens, Nordost-Bayerns und Südwestdeutschland vorkommende Nymphaea candida, und die in nährstoffreicheren Gewässern vorkommende Nymphaea alba im Handel so gut wie nicht erhältlich. In natürlichen Gewässern sind beide Arten stark gefährdet und stehen deshalb unter Naturschutz. 
 

Nymphaea alba
Die als Nymphaea alba erhältlichen weißen Seerosen (Bild links) dürften, den mitgelieferten Beschreibungen nach, wahrscheinlich auch alle Züchtungen sein, die aber den heimischen Arten sehr ähnlich sind. 

Das Blatt im Hintergrund ist von Larven des Seerosen-Blattkäfers zerfressen
 


 
Für Mini-Teiche wurde eine Zwergform gezüchtet, deren Blätter weniger als 10 cm die Blüten ca. 
4 cm Durchmesser haben. 
Zur vorigen Seite zurück!

Gelbe Teichrose oder Mummel,  Nuphar lutea.

Die Gelbe Teichrose ist eine der bei uns am häufigsten vorkommenden Seerosengewächse. Sie liebt langsam fließende oder stehende, nährstoffreiche Gewässer, wenn sie nicht zu flach sind. 
Für kleinere Gartenteiche eignet sie sich weniger, da die Blätter immerhin bis zu 40cm lang und 30cm breit werden können.  Die Einpflanztiefe sollte tiefer als 80cm sein. Wesentlich geeigneter ist eine sehr ähnliche, aber sehr seltene Art, die jedoch auch im Handel angeboten wird, die 

Zwerg-Teichrose, Nuphar pumila, (ohne Bild) deren Blätter nur etwa 15 cm lang werden. 
Beide Arten neigen stark zur Bastardbildung, und da sie oft zusammen vorkamen, findet man in den meisten natürlichen Gewässern heute nur noch Mischformen. 
Die Blütezeit bei beiden Arten und bei den Mischformen ist Juni bis September. 
Der Blütendurchmesser bei N. lutea ist ca. 6 cm, 
bei N. pumila ca.3 cm, bei den Mischformen liegt er dazwischen. 

Wasserpflanzen
Zur vorigen Seite zurück!